Festivalfans im Visier von Betrügern

2010-03-01

Banden bieten gefälschte Tickets und Einlassbändchen an

Festivalfans sind im Visier von Betrügern, die gleich doppelt zuschlagen. Wie die britische Musikpresse berichtet, haben sich kriminelle Banden auf Open Air Events spezialisiert, für die sie gefälschte Tickets und Einlassbändchen anbieten. Nach Angaben des renommierten New Musical Express hat eine gemeinsame Untersuchung von Polizei, Sicherheitsfirmen und Festivalorganisatoren in England Machenschaften im großen Stil aufgedeckt. Dem Bericht zu Folge sind Festivalfans den Fälschern sogar zweifach auf den Leim gegangen.

Einerseits wurden Interessenten durch betrügerische Websites, deren Namen den offiziellen Festival-Websites täuschend ähnelten, vorab zum Kauf gefälschter Karten animiert. Nachdem sich diese Tickets vor Ort als Fälschungen erwiesen, wurden die verzweifelten Fans ein zweites Mal geschröpft, indem dieselben Gangs ihnen gefälschte Einlassbändchen andrehten, die jedoch ebenfalls keine Anerkennung fanden. Die offiziellen Wristbands sind wie die Originaltickets mit Barcodes versehen, die von Lesegeräten an allen Einlässen und Ausgabestellen verifiziert werden können.

Um Enttäuschung und einen erheblichen finanziellen Schaden zu vermeiden, appellieren die Veranstalter von Deutschlands populärsten Open Air Events, Rock am Ring und Rock im Park, an alle Festivalfans ihre Tickets ausschließlich im offiziellen Vorverkauf zu erwerben. Tickets der Marek Lieberberg Konzertagentur werden exklusiv über Eventim, Tickets per Post und die an das CTS-System angeschlossenz`en, offiziellen Vorverkaufsstellen vertrieben. Vor allen anderen, nicht lizenzierten Anbietern und den sogenannten Ticketplattformen, speziell im Internet, wird ausdrücklich gewarnt. Die Kontrollen von Tickets und Wristbands werden zukünftig erheblich verstärkt. NME Artikel vom 13.02.2010

VdM. heaven shall burn BLACK TEARS

2010-02-11

ADM: SLAYER world painted blood

2009-12-26

Bei Slayers neustem Werk "World Painted Blood" gelingt den Trash-Urgesteinen der Spagat zwischen einem Old-School-Sound mit einem direkten, dreckigen Punch und der Integration moderner Ansätze in den typischen Bandsound, auch weil die Credit-Aufteilung mit Jeff Hannemann wieder salomonisch ausfällt. Mit einem intakten Bandgefüge knüpfen Slayer an die musikalisch versierten Spätachtziger/ Frühneunziger-Großtaten an.Der Longplayer beginnt mit einem düster-wabernden Intro, das an "Hell Awaits" oder "Raining Blood" erinnert, wächst über ein zweitstimmiges Riff zu einem Nackenbrecher im Stile von "Angel Of Death" oder "War Ensemble", überrascht mit einem stampfenden, fast doomigen Mittelteil und endet mit der unerfreulichen Botschaft: "Welcome To Your Death". Sowohl Thrash Puristen als auch Anhängern der Spätneunziger-Groove-Taten dürfte das Herz vor Freude bersten. Besonders "Human Strain" und "Americon" sind Leckerbissen, wie prädestiniert für letztgenannte Zielgruppe. Wer jetzt denkt, Slayer haben ihren Prog-Doktor absolviert, der irrt. Statt Haare werden immer noch Schädel gespalten. Mit "Psychopaty Red", "Snuff", "Unit 731" oder "Hate Worldwide" kommen Highspeed-Fanatiker voll auf ihre Kosten: Maschinengewehr-Riffing, Noise-Kaskaden, Whammy-Bar-Orgien und Arayas durchdringende fiese Vocals ergeben eine erfrischende Nähmaschinen-Akupunktur mit rostigen Nägeln. Diese Songs röcheln den räudigen, punkigen Spirit von "Reign In Blood".

EMIL BULLS when god was sleeping

2009-11-19

Gratis Mp3 Downloads

2009-10-03

Computerbild hat eine nette Seite ins Leben gerufen, die über eine täglich erneuerte Übersicht im Netz zu findende, kostenlose mp3-Songs verfügt. Darunter fallen weniger Songs von unbekannten Künstlern, sondern ehr Songs nahmhafter Bands wie aktuell z.B. Nirvana. Klickt hier.

AdM: KILLSWITCH ENGAGE

2009-08-30

Einen richtigen Albumtitel fiel KSE nicht ein. So heisst die neue Scheibe analog zum Debütalbum lediglich Killswitch Engage... aber glücklicherweise ist die Ideenarmut auf die Vergabe von Titeln beschränkt. In Sachen Musik sind die Jungs spritzig und einfallsreich wie eh und je. Kein Wunder, wenn man einen Weirdo wie Adam Dutkiewicz in der Band hat, der zusammen mit Brendan O'Brien (AC/DC, Audioslave, Mastodon) auch wieder für die mehr als amtliche Produktion verantwortlich zeichnet. Allerdings ist einmal mehr Sänger Howard Jones, der auf der Scheibe seine Singstimme so häufig wie nie zuvor zum Einsatz bringt, das dicke Ass im Ärmel der Band. Ein Plus an Melodien macht die Scheibe somit auch deutlich mainstreamkompatibler, was vor allem beim balladesken "The Return" und dem schleppenden, nicht weniger eingängigen "Lost" auffällt. Wer meint, sich darüber aufregen zu müssen, darf gern mit den Füßen stampfen und zum Jammern in die Ecke gehen. Dadurch wird "Killswitch Engage" keinen Deut schlechter. Hymnische Refrains waren schon immer ein Markenzeichen der Band, aber noch nie so deutlich wie auf dem aktuellen Album. Das geht natürlich auch auf Kosten der Härte, doch vor allem Drummer Justin Foley gibt sich große Mühe, dem so häufig wie möglich entgegen zu wirken. Zumal Songs wie "A Light In A Darkened World" oder "I Would Do Anything" immer mal wieder richtig auf's Gas drücken. Letztendlich prägen eingängige Melodien, die schon beim ersten Durchlauf ins Ohr gehen, den zweiten selbstbetitelten Longplayer von Killswitch Engage, der leider auch mitunter ziemlich glatt gebügelt klingt. Somit ist die Scheibe auch leider nicht der ganz große Wurf geworden. laut.de

Trauer um Les Paul

2009-08-14

Der US-Gitarrist Les Paul ist tot. Die Musik-Legende starb im Alter von 94 Jahren in White Plains (New York) an einer Lungenentzündung. Paul wurde als Virtuose auf der E-Gitarre weltberühmt - die "Gibson Les Paul" wurde sogar nach ihm benannt. Außerdem gilt er als Pionier der modernen Aufnahmetechnik. Paul, 1915 im ländlichen Wisconsin als Lester William Polfuss geboren, fand schon früh zur Musik. Bereits als junger Mann wurde er berühmt - schon in den 1930er- und 1940er-Jahren trat Paul mit Musikgrößen wie Bing Crosby, Nat King Cole und Frank Sinatra auf. Später landete er mit seiner damaligen Frau, der Sängerin Mary Ford, große Hits mit den Songs "How High the Moon" und "Vaya Con Dios". 1983 bekam Paul den Grammy für sein Lebenswerk, 1988 wurde er in die "Rock and Roll Hall of Fame" aufgenommen. quelle:tagesschau.de

Top 5 Singles

  1. Slayer World Painted Blood
  2. Dimple Minds
    Durstige Männer
  3. Emil Bulls
    Nothing In This World
  4. Die Toten Hosen Freunde
  5. NOFX
    First Call

Album des Monats

Album des Monats